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Guris ergreifendes Schicksal

Dieses Schauspiel versetzt Sie in das frühe Mittelalter mit Eindrücken die Ihnen unter die Haut gehen.

Zusammenfassung des Theaterstückes “Frau Guri von Edøy”

Im Mittelalter….

Hochzeitsfest in Edøy. Frau Guris Sohn Sverre heiratet Ingeborg von

Soleim. Jetzt findet die Nachfeier der Hochzeit statt. Sverres Tochter

Gjertrud zeigt ihre Abneigung gegenüber der neuen Stiefmutter.

Grossmutter Guri ist Gjertruds engste Vetraute. Während der

Hochzeitsfeier hat Frau Guri den Traum, die abgebrannte Kirche in Edøy

wieder auf zu bauen. Es wird um die Frage um Unterstützung seitens der

Kirche, finanziell und materiell, diskutiert. Der Erzbischoff Øystein

Erlendson besucht Edøy und spricht sich gegen den Bau der Kirche aus.

Tore von Kuli, Sverres Bruder, verhält sich daraufhin beleidigend

gegenüber dem Erzbischoff. Er ist eine engstirnige Person und Tore holt

sich darauf hin die Erlaubnis für den Bau der Kirche vom König aus

Nidaros. Was Tore nicht weiss, er muss eine Strafe wegen Beleidigung

und Verspottung zahlen und bei dem Erzbischoff um Gnade bitten.

Tore weigert sich und es kommt zum grossen Streit zwischen i hm und

Sverre.

Sieben Jahre vergehen. Die alte Kirche wire neu aufgebaut, aber nicht

gesegnet. Tore muss sich erst der Kirche beugen.

Die Nachkommen wachsen heran. Auch wenn die Väter im Streit liegen,

empfinden die Kinder Freundschaft und Liebe füreinander. Zwischen

Tores ältesten Sohn Halvard und Gjertrud wird die Beziehung mehr als

nur Freundschaft. Gjertruds Bruder Sigvart hat eine Liebesbeziehung zu

der Nachbarstochter Inga, die aus einfachen Verhältnissen kommt. Das ist

nicht das, was Sverre sich als Vater wünscht. Sverre muss seinen Stolz

hinunterschlucken, als sein Sohn nach Hause zurück kommt, nachdem

Inga im Wochenbett verstorben ist.

Die jungen Männer, Halvard und Sigvart, sind mit der Handeslflotte

unterwegs. Es gibt einen grossen Empfang bei der Heimkehr in Edøy.

Gjertruds und Halvards junge Liebe hält an. Die Verzweiflung ist gross,

als Sverre seine Tochter Gjertrud dem Guttorm von Vika verspricht. Das

Verhältnis zwischen Tore und Sverre verschlechtert sich noch mehr. Tore

ist der Meinung, dass sein Sohn Halvard seine Gjertrud bekommen soll,

während Sverre wünscht, dass seine Tochter in ein grosses Reichtum

einheiratet.

Gjertruds Verzweiflung wächst….

Die kluge Frau Guri versucht unterdessen allen den richtigen Weg zu

zeigen und Versöhnung zwischen den Feinden herzustellen.

Zum Schluss sieht es so aus, als wenn sie sich geschlagen geben muss.

Doch da steht eine neue starke Frau an ihrer Seite, Ingeborg, Sverres

Frau. Sie nimmt den Kampf für das Gute im Menschen auf. Ingeborg

mahnt Sverre, die Liebe anstatt der Ehre zu wählen.

Im versöhnlichen Zeichen reist Tore nach Nidaros, um in der Kirche um

Gnade zu bitten. Die neue Kirche wird durch Erzbischoff Eirik Ivarson

eingeweiht und gesegnet. Und Gjertrud trägt den Brautkranz für ihren

Halvard in der Kirche von Edøy.

Drei starke Frauen bekommen ihre Träume erfüllt - und Frau Guri kann

ihren Frieden finden…..

Die Autorin Peggy Kristine Kruse lebt auf Smøla. Sie schrieb das

Theaterstück zum Anlass des 800jährigen Jubileums der Edøykirche.

Seit 1990 wird das traditionelle Stück jährlich aufgeführt.